Aktuell

 

Elisabeth Tüting: Keramik
Gerhard Philipp: Aquarelle


Auf Einladung des Kulturrings Ostercappeln KURIOS zeigt das Ehepaar Keramiken und Aquarelle.

Nach Studium und Abschluss an der Hochschule für Gestaltung in Bremen beginnt Elisabeth Tüting eine Töpferlehre bei Josef Eiling in Ochtrup, in einer Werkstatt, die als eine der letzten traditionelle westfälische Keramik herstellt. 1981 baut sie eine eigene Werkstatt in Ankum/Tütingen auf. In ihren Arbeiten leugnet sie nicht die Wurzeln des alten Handwerks, macht sich aber schon sehr früh auf die Suche nach einem eigenständigen keramischen Weg. Die traditionellen Muster weichen einer lebhaften Farbigkeit, die überlieferten Formen müssen sich mit überraschenden neuen Interpretationen auseinandersetzen.
Gerhard Friedrich Philipp, Lehrer, Schäfer, Maler, hat trotz seiner Arbeit im Museum in Bersenbrück die Staffelei nie aus den Augen verloren. Nach seiner Scharz-Weiß-Zeit mit Linolschnitten bestimmen Farbstifte seine Bilder, heute sind es die Aquarellfarben. Der Fotoapparat ersetzt das Skizzenbuch. Aus vergessenen Bruchstücken der Natur, gefunden in seiner unmittelbaren Umgebung, entstehen Sequenzen von Landschaften, deren Inhalt ein immerwährendes „Memento mori“ in den Vordergrund rückt.

Die Ausstellung ist täglich von 15-17 Uhr geöffnet, bis Sonntag 21. April. 

 

 

 

 

 

  

 

NEU!

Kunstautomaten in Ostercappeln

Klein und originell sind die Kunstbotschaften, die auf dem Weg zur Freundin als Liebesbotschaft, zum Geburtstag als Geschenk, zum Treffen als Mitbringsel oder einfach als Sammelobjekt für sich selbst funktionieren - möglich ab sofort am Kirchplatz in Ostercappeln. Neben der Alten Mädchenschule, an der Fassade des Gasthauses WORTMANN hängt der 200. Kunstautomat. Kunstautomaten gibt es bereits seit 2006, eine Idee zweier Künstler aus Potsdam, die damit eine neue Schnittstelle zwischen Künstlern und Kunstinteressierten schaffen wollten. Durch einen Automaten in Celle ist der Kulturring Ostercappeln KURIOS auf die Idee der Kunstautomaten aufmerksam geworden. Alle Kunstautomaten haben bereits ein Vorleben als Bonbon-, Kaugummi-, Zigaretten- oder Kondomautomat hinter sich. Sie werden von verschiedenen Künstlern gestaltet , sind Unikate und selbst Kunstwerke. Es beteiligen sich bereits 300 Künstler an diesem Kunstprojekt - der Künstler entscheidet, was in die Schachtel kommt. Ob Malerei, Grafik, Skulptur, Foto oder Gedicht - entscheidend ist, dass es in der Schachtel Platz finden muss. KURIOS hat Kontakt zu zahlreichen regionalen Künstlern aufgenommen, die schon einmal in der Alten Mädchenschule ausgestellt haben, auch ihre Kunstwerke werden bald in Kunstautomaten zu finden sein. Jeder Schachtel ist ein Beipackzettel beigelegt, die Visitenkarte des Künstlers - so können sie sich einer neuen breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Die Schachteln werden in einer Behindertenwerkstatt in Potsdam gefertigt und in der Agentur Kunsttick befüllt. Andreas Petzke (Kunsttick) hängte den Kunstautomaten auf und wird sich weiter um den Service kümmern. Der Gemeindebürgermeister Rainer Ellermann und zahlreiche Vorstandsmitglieder des Kulturrings waren dabei, als der Automat zum ersten Mal befüllt wurde und Michael Brackmann lies es sich nicht nehmen, die erste Ostercappelner Automatenkunst zu ziehen.  (Fotos: Christa Bechtel) 

 

 

 

 

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