Keramik & Aquarelle

Elisabeth Tüting: Keramik

Gerhard Philipp: Aquarelle


Auf Einladung des Kulturrings Ostercappeln KURIOS zeigt das Ehepaar Keramiken und Aquarelle. 
Nach Studium und Abschluss an der Hochschule für Gestaltung in Bremen beginnt Elisabeth Tüting eine Töpferlehre bei Josef Eiling in Ochtrup, in einer Werkstatt, die als eine der letzten traditionelle westfälische Keramik herstellt. 1981 baut sie eine eigene Werkstatt in Ankum/Tütingen auf. In ihren Arbeiten leugnet sie nicht die Wurzeln des alten Handwerks, macht sich aber schon sehr früh auf die Suche nach einem eigenständigen keramischen Weg. Die traditionellen Muster weichen einer lebhaften Farbigkeit, die überlieferten Formen müssen sich mit überraschenden neuen Interpretationen auseinandersetzen. 
Gerhard Friedrich Philipp, Lehrer, Schäfer, Maler, hat trotz seiner Arbeit im Museum in Bersenbrück die Staffelei nie aus den Augen verloren. Nach seiner Scharz-Weiß-Zeit mit Linolschnitten bestimmen Farbstifte seine Bilder, heute sind es die Aquarellfarben. Der Fotoapparat ersetzt das Skizzenbuch. Aus vergessenen Bruchstücken der Natur, gefunden in seiner unmittelbaren Umgebung, entstehen Sequenzen von Landschaften, deren Inhalt ein immerwährendes „Memento mori“ in den Vordergrund rückt.

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