Aktuell

 

 

 

„OHNE PUNKT UND KOMMA“ unter diesem Titel stellt die Grafikerin Gundula Oltmanns in der „Alten Mädchenschule“ am Kirchplatz in Ostercappeln aus. Auf Einladung des Kulturrings Ostercappeln e.V. stellt die Mindener Künstlerin Malerei und Druckkunst aus. Laut Wörterbuchdefinition bedeutet Kalligrafie „Die Kunst des schönen Schreibens“ oder „Die ordentliche oder elegante Schreibkunst“. In der Ausstellung sieht man schnell, dass Gundula Oltmanns diesen klassischen Aspekt nicht verfolgt, denn für die Künstlerin ist es wichtiger, mit Schrift gestalterisch und frei zu arbeiten. Sie illustriert Buchstaben zu neuen „Schrift- Bildern“, die ohne Punkt und Komma geschrieben werden und sich ein Buchstabe an den anderen reiht. Inspiriert wird sie oftmals durch Gedichte, Wortspielereien oder Liedtexte.

Die Ausstellungseröffnung am Freitag, den 13. September um 19 Uhr wird musikalisch von „LEGNO CON PASSIONE“ begleitet- ein Blockflötenquintett mit Leidenschaft. Die Musikerinnen Claudia Burandt, Annamaria Gentsch, Lena Pampus, Brigitte Robers- Schmoll und Frauke Staupendahl teilen die Liebe zur Blockflöte und stellen in ihren Konzerten eindrucksvoll unter Beweis, dass die Blockflöte alles andere als nur ein Anfängerinstrument ist.

KURIOS lädt alle Interessierten herzlich zur Vernissage ein. Die Ausstellung ist bis zum 20. Oktober täglich von 15-17 Uhr geöffnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Demnächst

 

 

 

  „Fritz Wolfs Blick auf die Kirche“ so der Titel der nächsten Ausstellung in der Alten Mädchenschule. Wolf, 2001 im Alter von 81 Jahren verstorben, war überzeugter Wahl- Osnabrücker. Ab 1952 war er politischer Hauskarikaturist der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ . Er arbeitete für die Tageszeitung „Die Welt“, war 35 Jahre Mitarbeiter beim „stern“ mit den „Notizen aus der Provinz“ und 25 Jahre lang Mitarbeiter der Zeitschrift „Brigitte“. In der Nähe des Osnabrücker Rathauses wurde 2003 ein Denkmal zu Ehren des Karikaturisten enthüllt. Die Fritz-Wolf-Stiftung verwaltet den größten Teil der Originalzeichnungen von mehr als 15000 Arbeiten. Die Stiftung fördert junge Karikaturisten mit dem Fritz-Wolf-Nachwuchspreis.

KURIOS hatte die Qual der Wahl – „Fritz Wolf und die Kunst“ oder die  „Notizen aus der Provinz“ oder „Fritz Wolfs Blick auf die Kirche“. Alle Themenbereiche würden passen – die räumliche Nähe zur St. Lambertus Kirche ließ die Wahl auf die Karikaturen zum Thema Kirche fallen. Zur Vernissage am 25. Oktober um 19 Uhr führt Dr. Hermann Queckenstedt in die Ausstellung ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

NEU!

Kunstautomaten in Ostercappeln

Klein und originell sind die Kunstbotschaften, die auf dem Weg zur Freundin als Liebesbotschaft, zum Geburtstag als Geschenk, zum Treffen als Mitbringsel oder einfach als Sammelobjekt für sich selbst funktionieren - möglich ab sofort am Kirchplatz in Ostercappeln. Neben der Alten Mädchenschule, an der Fassade des Gasthauses WORTMANN hängt der 200. Kunstautomat. Kunstautomaten gibt es bereits seit 2006, eine Idee zweier Künstler aus Potsdam, die damit eine neue Schnittstelle zwischen Künstlern und Kunstinteressierten schaffen wollten. Durch einen Automaten in Celle ist der Kulturring Ostercappeln KURIOS auf die Idee der Kunstautomaten aufmerksam geworden. Alle Kunstautomaten haben bereits ein Vorleben als Bonbon-, Kaugummi-, Zigaretten- oder Kondomautomat hinter sich. Sie werden von verschiedenen Künstlern gestaltet , sind Unikate und selbst Kunstwerke. Es beteiligen sich bereits 300 Künstler an diesem Kunstprojekt - der Künstler entscheidet, was in die Schachtel kommt. Ob Malerei, Grafik, Skulptur, Foto oder Gedicht - entscheidend ist, dass es in der Schachtel Platz finden muss. KURIOS hat Kontakt zu zahlreichen regionalen Künstlern aufgenommen, die schon einmal in der Alten Mädchenschule ausgestellt haben, auch ihre Kunstwerke werden bald in Kunstautomaten zu finden sein. Jeder Schachtel ist ein Beipackzettel beigelegt, die Visitenkarte des Künstlers - so können sie sich einer neuen breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Die Schachteln werden in einer Behindertenwerkstatt in Potsdam gefertigt und in der Agentur Kunsttick befüllt. Andreas Petzke (Kunsttick) hängte den Kunstautomaten auf und wird sich weiter um den Service kümmern. Der Gemeindebürgermeister Rainer Ellermann und zahlreiche Vorstandsmitglieder des Kulturrings waren dabei, als der Automat zum ersten Mal befüllt wurde und Michael Brackmann lies es sich nicht nehmen, die erste Ostercappelner Automatenkunst zu ziehen.  (Fotos: Christa Bechtel) 

 

 

 

 

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