Aktuell

Es ist wieder soweit!


Am 1. September startet die „Schaufenstergalerie“

Einen ganzen Monat lang werden faszinierende Werke von über 70 Künstlerinnen und Künstlern in den sechs Gemeinden der VarusRegion zu sehen sein. Ganz ohne Eintritt. Möglich wird dies dadurch, dass sie – anders als sonst üblich – nicht in Museen und Kunstgalerien ausgestellt werden, sondern in über 100 Schaufenstern, vom Schuhladen bis hin zum Grillimbiss, vom Kleidungsgeschäft bis zum Versicherungsbüro. Das ungewöhnliche Konzept geht auf die Initiative des Kulturring Ostercappeln e.V. KURIOS zurück, dessen Ziel seit 32 Jahren ist, Kunst im ländlichen Raum zu fördern. Die Pandemie machte Indoorbesuche in Lockdownzeiten unmöglich. Die zündende Idee, einfach Schaufenster zur Kunstgalerie und damit Kunstausstellungen auch abseits ausgetretener Pfade möglich und vor allem pandemiefähig zu machen, wurde zuerst im Jahr 2020 verwirklicht. Es war ein so großer Erfolg, dass das Projekt sein Eigenleben entwickeln konnte. Und so findet die Schaufenstergalerie nun zum dritten Mal statt. Malerei, Fotografie, Objekte, Grafiken und Keramiken an ungewöhnlichen Orten zu begegnen macht Spaß. Und wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß den künstlerischen Spuren folgt, kommt dabei ganz schön rum und entdeckt viel Neues.
Neu ist in diesem Jahr, dass zum ersten mal auch die Stadt Osnabrück Ausstellungsort sein wird: In den Fenstern des Ausstellungsraumes im Erdgeschoß des Berliner Carrés am Berliner Platz werden 10 Werke – je fünf einer weiblichen und fünf eines männlichen Kunstschaffenden der Region – Platz finden. Viel Platz. Denn großformatig sollte es dort zugehen. Ganz so wie das markante Hochhaus selbst dürfen hier Skulpturen hoch hinaus ragen, es gibt genug Platz auch für großflächige Leinwände. „Kunst auf dem Land“ war in den vergangenen Jahren der Titel der Ausstellung der Schaufenstergalerie. In diesem Jahr lautet er folgerichtig „Stadt.Land.KURIOS“. Die Eröffnung der Schaufenstergalerie 2022 findet am 1. September um 19:00 am Berliner Carré am Berliner Platz in Osnabrück statt. Jeder und jede ist herzlich willkommen.

Hier die Broschüre zum Download

Alle Infos unter www.varusregion.de 

 

   

 


 

 

 

 

 

 

 

 

FEUERWERK

 

Beatrice Gunschera aus Osnabrück stellt keramische Objekte, Gefäße und Skulpturen in verschiedenen archaischen Niedrigbrandtechniken wie Raku, Kapsel-, Pitfire oder Tonnenbränden her. Der Ton wird durch formen, schlagen, dehnen und verschiedene Oberflächentexturen verändert. Die Formen sind schlicht und klassisch. Im Anschluss gehen die Objekte wahrlich durchs Feuer und werden zum FeuerWerk. Seit vielen Jahren stellt sie ihre Arbeiten in Gruppen- und Einzelausstellunhen in In- und Ausland aus. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 


 

Fahrt zur documenta fifteen - 17. - 18. August 2022

 

 


 

 Neuerungen in und um die „Alte Mädchenschule“

 

 

 

 

Die Corona Pandemie hat vieles durcheinander gewirbelt in den vergangenen Monaten – auch für den Kulturring Ostercappeln KURIOS. Ausstellungen und Veranstaltungen wurden abgesagt – dennoch gibt es Neuerungen rund um die „Alte Mädchenschule“. Für das Foyer wurden eine neue Garderobe und ein neues Regal für die Präsentation von Informationsmaterial angefertigt. Die Tischlerarbeiten führte „ holzbauArt Westerhaus“ , Ostercappeln, aus. Im Ausstellungsraum sorgen neue Leuchtmittel für eine bessere Beleuchtung und digitale Bilderrahmen präsentieren wechselnde Videoinstallationen. Ein barrierefreier Zugang macht den Besuch des Fachwerkhauses nun problemlos möglich. „Gartengestaltung Christian Beckers“ hatte die Arbeiten im Spätsommer sehr erfolgreich abgeschlossen.

Möglich gemacht haben all diese Neuerungen Fördergelder des LANDSCHAFTSVERBANDES OSNABRÜCKER LAND, gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen auf Beschluss des Niedersächsischen Landtags.

Zur Zeit ist im Fenster der Alten Mädchenschule ein Video zu „ Kunst & Corona“ zu sehen – schauen Sie doch einmal auf dem weihnachtlich illuminierten Kirchplatz vorbei und lassen Sie sich ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern.

                                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunst und Kultur, die wir gemeinsam erleben können, sind keine verzichtbaren Nebensachen.
Kunst und Kultur sind, einem sehr buchstäblichen Sinn, Lebensmittel.

Frank Walter Steinmeier, Berlin, 01.05.2020 

 

 

Kennen Sie schon den Kunstautomaten in Ostercappeln?

Klein und originell sind die Kunstbotschaften, die auf dem Weg zur Freundin als Liebesbotschaft, zum Geburtstag als Geschenk, zum Treffen als Mitbringsel oder einfach als Sammelobjekt für sich selbst funktionieren - möglich ab sofort am Kirchplatz in Ostercappeln. Neben der Alten Mädchenschule, an der Fassade des Gasthauses WORTMANN hängt der 200. Kunstautomat. Kunstautomaten gibt es bereits seit 2006, eine Idee zweier Künstler aus Potsdam, die damit eine neue Schnittstelle zwischen Künstlern und Kunstinteressierten schaffen wollten. Durch einen Automaten in Celle ist der Kulturring Ostercappeln KURIOS auf die Idee der Kunstautomaten aufmerksam geworden. Alle Kunstautomaten haben bereits ein Vorleben als Bonbon-, Kaugummi-, Zigaretten- oder Kondomautomat hinter sich. Sie werden von verschiedenen Künstlern gestaltet , sind Unikate und selbst Kunstwerke. Es beteiligen sich bereits 300 Künstler an diesem Kunstprojekt - der Künstler entscheidet, was in die Schachtel kommt. Ob Malerei, Grafik, Skulptur, Foto oder Gedicht - entscheidend ist, dass es in der Schachtel Platz finden muss. KURIOS hat Kontakt zu zahlreichen regionalen Künstlern aufgenommen, die schon einmal in der Alten Mädchenschule ausgestellt haben, auch ihre Kunstwerke werden bald in Kunstautomaten zu finden sein. Jeder Schachtel ist ein Beipackzettel beigelegt, die Visitenkarte des Künstlers - so können sie sich einer neuen breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Die Schachteln werden in einer Behindertenwerkstatt in Potsdam gefertigt und in der Agentur Kunsttick befüllt. Andreas Petzke (Kunsttick) hängte den Kunstautomaten auf und wird sich weiter um den Service kümmern. Der Gemeindebürgermeister Rainer Ellermann und zahlreiche Vorstandsmitglieder des Kulturrings waren dabei, als der Automat zum ersten Mal befüllt wurde und Michael Brackmann lies es sich nicht nehmen, die erste Ostercappelner Automatenkunst zu ziehen.  (Fotos: Christa Bechtel) 



 

 

 

 

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